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Jul 03

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Betäubungsmittel: Fälschungen erkennen

Betäubungsmittel: Fälschungen erkennen

Was ist genau die Definition v20130628_125153kleinon Betäubungsmitteln? Sagt man als Definition einfach suchterzeugende, euphorisierende oder schmerzstillende Mittel, bzw. Drogen liegt falsch. Diese beschreiben höchstens die Eigenschaft, aber nicht die genaue Definition von Betäubungsmittel. Alle Stoffe und Zubereitungen die in Anlage I, II, III im Betäubungsmittel Gesetz (BtMG) aufgeführt sind gehören zu den Betäubungsmitteln. Größtenteils  werden sie im pharmakologischen Sinne als Analgetika, einige schwach einige stärker angewendet. BtMs können auch beim Bestimmungsmäßigen Gebrauch zu starken Nebenwirkungen führen. Man bekommt ein BtM nicht einfach so  verschrieben, es muss einen Grund geben und zuvor andere Alternativen als BtMs ausgeschöpft werden. Laut dem§ 13 BtMG muss es für jede BtM Verschreibung immer einen Grund geben, denn kann man die beabsichtigen Ziele mit anderen Mitteln als BtMs erreichen dürfen BtMs nicht verschrieben werden. Leider gibt es auch immer häufiger einen Missbrauch von BtMs – ein übermäßiger Gebrauch schadet dem Menschen. So treten leider Rezeptfälschungen immer häufiger in Erscheinung. Dazu werden meist BtM Rezepte von Arztpraxen entwendet. Diese werden dann von Rezeptfälschern versucht in Apotheken einzulösen. Doch irgendwann und meistens fliegt diese Fälschung auf, denn bei BtMs sind Ärzte, Apotheker und andere immer stets aufmerksam, weil alles mindestens drei Jahre dokumentiert werden muss.

Eine perfekte Fälschung ist schwer, denn es gibt ein paar Tricks der Apotheker die Fälschungen zu erkennen. Seit neuem hat das BfArM auch neue BtM Rezepte eingeführt. Sie haben mehr sicherheitsmerkmale als die alten Rezepte und fluoreszieren zum Beispiel. Auf der Seite des BfArMs gibt es Hinweise und Informationen über das neue BtM Rezept. Die alten BtM Rezepte sind nur noch gültig bis 31.12.2014. Bis dahin, so geht das BfArM davon aus, alle alten Rezepte aufgebraucht sein.

Rezeptfälschungen sind kein Kavaliersdelikt, sondern eine Urkundenfälschung und stehen in Deutschland unter Strafe!

Quellen:

  • – BfArM
  • – Wikipedia
  • –  Gesetzte

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