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Nov 11

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Morbus Parkinson Metoclopramid oder Domperidon

Morbus Parkinson ist eine Neurodegenerative Erkrankung. Im laufe der Zeit sterben in der Substantia nigra die dopamniergen Rezeptoren ab. Der Mangel an Dopamin führt dann schließlich zu den Symptomen dieser Krankheit, welche auch unter dem Namen der „Schüttellähmung“ bekannt ist. Metoclopramid ist ein Dopamin-Antagonist mit der Fähigkeit die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Und darf deshalb nicht bei Parkinson eingesetzt werden. Bei Übelkeit kann man alternativ Domperidon einsetzten. Domperidon überwindet im Gegensatz zu Metoclopramid nicht die Blut-Hirn-Schranke.

[notice]Artikel noch in Arbeit ![/notice]

Steckbrief Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine Neurodegenerative Erkrankung. Im laufe der Zeit sterben in der Substantia nigra die dopamniergen Rezeptoren ab. Der Mangel an Dopamin führt dann schließlich zu den Symptomen dieser Krankheit, welche auch unter dem Namen der „Schüttellähmung“ bekannt ist.  Im Moment ist nur eine symptomatische Therapie möglich. Allerdings kann man, dank der voranschreitenden Forschung

Symptome:

Der sogenannte Symptomtrias:

  • Tremor  (Zittern)
  • Rigor (Muskelsteifigkeit)
  • Akinese (Bewegungsarmut)

Die verminderte Aktivität dopaminerger Neurone führt vor allem zur  Akinese. Und die verstärkte Aktivität cholinerger Interneurone  zu  Rigor und Tremor.

Dopamin

ist ein wichtiges Biogenes Amin und wird gebildet  aus Tyrosin. Dieser Neurotransmitter ist nichtBlut-Hirn-Schranke gängig.

  • 5 Subtypen dopaminerger Rezeptoren: alle G-Protein-gekoppelt
    • D1-Vasodilatation
    • D2-Area Postrema àAntagonisten à Antiemetika
    • D2-Antagonisten=Neuroleptika
    • D2-HVL Hemmung Prolaktinfreisetzung à Abstillen (Bromcriptin)
    • D2-ZNS Basalganglien Motorik D2-Antagonisten bei M.Parkinson

Nichtmedikamentöse Therapie; Morbus Parkinson

  • Tiefe Hirn-Stimulation
  • Komplexer operativer Eingriff – Elektroden über Bohrloch einführen
  • Implantierung Impuls-Generator –> Drahtverbindung
  • Reversible Hirnstimulation für 3-7 Jahre

[warning]Es folgen noch die medikamentöse Therapie und weitere Hintergründe[/warning]

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