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Jan 13

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Pharmakokinetische Arzneimittel Interaktionen

Pharmakokinetische Arzneimittel Interaktionen

Bei pharmakokinetischen Arzneimitteliteraktionen müssen wir uns zunächst das LADME Modell genauer anschauen.
Pharmakokinetik = also was der Körper mit der Droge (Wirkstoff) macht
Pharmakodynamik= Was die Droge mit dem Körper macht

  • L: Liberation = Freisetzung des Wirkstoffes
  • A: Adsorption = Resorption der Wirkstoffes
  • D: Distribution = Verteilung des Wirkstoffes im Körper
  • M: Metabolismus = metabolische Prozesse (meistens Leber) des Wirkstoffes
  • E: Elinimation/ Exkretion = Biliäre, renale, intertestinale und andere Eliminationsmechanismen von Wirkstoffen im Körper

Arzneimittelinteraktionen wegen Absorption, Resorption
Es gilt folgender Grundsatz nur ein vollständig freigesetzter Wirkstoff kann wirken. Interaktionen im Bereich Absorption haben meistens die Komplexierung des Wirkstoffes zu Grunde.  Tetrazykline, L –Thyroxin, Biphosphonate aber auch Gyrase-Hemmer bilden gerne Komplexe mit 2- oder 3 Wertigen Kationen wie Calcium, Eisen, Magnesium oder Aluminium komplexe. In der Praxis sollte man also ca. 2 Stunden Abstand zwischen den oben genannten Stoffen und Beispielsweise Calcium oder Eisenpräparaten halten. Auch Milchprodukte, wie Käse oder Joghurt sollten erst zwei Stunden nach der Einnahme der Arzneimittel erfolgen.

Arzneimittelinteraktionen wegen Distribution
Hier treten die meisten Interaktion vor allem bei Arzneimitteln mit einer hohen Plasmaeiweißbindungseigenschaft. Auch hier gilt der Grundsatz nur ein freier Wirkstoff kann wirken.  Beispiele hier sind: Cumarine( Marcumar) mit Phenylbutazon.
Arzneimittelinteraktionen wegen Metabolisierung
Die Metabolisierung findet größten teils in der Leber statt, aber auch im Darm. Besonders wichtig sind in der Leber die Cyp Enzyme, vor allem Cyp3a4, 2C19, und 1A2. Einige Wirkstoffe werden überwiegend von diesen Cyp Enzymen abgebaut.  Eine Enzyminduktion hat zur Folge, dass die Wirkstoffe schneller abgebaut werden und eine Enzyminhibition führt zur einer Wirkzunhame, da die Stoffe langsamer abgebaut werden.  Ausgenommen sind natürlich Prodrugs wie zum Beispiel: Clopidrogrel, die zuerst in den aktiven Metaboliten abgebaut werden.

  • Enzyminduktoren: Carbamazepin, Johanniskraut oder auch Rauch vor allem wegen den Benzpyrenen.
  • Enzyminhibitoren: Cimetidin, Grapefruit.

Achtung in manchen Therapien sind Enzyminhibition gewollt. Beispiel ist die Booster Effekt bei der HIV Therapie. Neben dem eigentlichen Virusstatikum dem Lopinavir wird einer stärksten Enzyminhibitoren wie den Proteaseinhibitor Rinoavir zugefügt.

Arzneimittelinteraktionen wegen Absorption, Resorption
Es gilt folgender Grundsatz nur ein vollständig freigesetzter Wirkstoff kann wirken. Interaktionen im Bereich Absorption haben meistens die Komplexierung des Wirkstoffes zu Grunde.  Tetrazykline, L –Thyroxin, Biphosphonate aber auch Gyrase-Hemmer bilden gerne Komplexe mit 2- oder 3 Wertigen Kationen wie Calcium, Eisen, Magnesium oder Aluminium komplexe. In der Praxis sollte man also ca. 2 Stunden Abstand zwischen den oben genannten Stoffen und Beispielsweise Calcium oder Eisenpräparaten halten. Auch Milchprodukte, wie Käse oder Joghurt sollten erst zwei Stunden nach der Einnahme der Arzneimittel erfolgen.

Arzneimittelinteraktionen wegen Distribution
Hier treten die meisten Interaktion vor allem bei Arzneimitteln mit einer hohen Plasmaeiweißbindungseigenschaft. Auch hier gilt der Grundsatz nur ein freier Wirkstoff kann wirken.  Beispiele hier sind: Cumarine( Marcumar) mit Phenylbutazon.
Arzneimittelinteraktionen wegen Metabolisierung
Die Metabolisierung findet größten teils in der Leber statt, aber auch im Darm. Die Leber metaboilsiert den Stoff in zwei Phasen. Inder Phase 1 wird der Wirkstoff sulfatiert oder Acetyliert. In der Zweiten Stufe erden dann z.B.: Glukose Reste angebaut um die Elimination vorzubereiten. Besonders wichtig sind in der Leber die Cyp Enzyme, vor allem Cyp3a4, 2C19, und 1A2. Einige Wirkstoffe werden überwiegend von diesen Cyp Enzymen abgebaut.  Eine Enzyminduktion hat zur Folge, dass die Wirkstoffe schneller abgebaut werden und eine Enzyminhibition führt zur einer Wirkzunhame, da die Stoffe langsamer abgebaut werden.  Ausgenommen sind natürlich Prodrugs wie zum Beispiel: Clopidrogrel, die zuerst in den aktiven Metaboliten abgebaut werden.

  • Enzyminduktoren: Carbamazepin, Johanniskraut oder auch Rauch vor allem wegen den Benzpyrenen.
  • Enzyminhibitoren: Cimetidin, Grapefruit.

Achtung in manchen Therapien sind Enzyminhibition gewollt. Beispiel ist die Booster Effekt bei der HIV Therapie. Neben dem eigentlichen Virusstatikum dem Lopinavir wird einer stärksten Enzyminhibitoren wie den Proteaseinhibitor Rinoavir zugefügt.  Besondere Vorsicht ist geboten bei Stoffen mit einer geringen Therapeutischen Breite,  wie z.B.: das Theophyllin. Hier muss eine nach Beobachtung eine individuelle Dosisanpassung durchgeführt werden.

Arzneimittelinteraktionen wegen Exkretion
Bei der Exkretion, bzw. Elinimation spielt die Renale( Niere), Biliäre( Fäzes)  Elinimationund der Enterohepatische Kreislauf eine Rolle.
Die prominenteste Interaktion ist die Antibiotika Therapie mit der Pille. Darmbakterien sind unmittelbar am enterohepatischen Kreislauf beteiligt. Diese Spalten die Zuckerreste die in Phase 2 in Leber an die hydrophile Moleküle konjugiert wurden. Die Wirkstoffe werden dann so weniger Polar und werden im Rahmen des enterohepatischen Kreislaufes wieder rückresorbiert. So zirkuliert der Wirkstoff länger im Körper. Werden nun Antibiotika eingenommen, so gehen auch die Bakterien im Darm zu Grunde und eine Spaltung der Wirkstoffe kann nicht stattfinden. So wird z.B.: der Wirkstoff in der Pille viel schneller ausgeschieden.  Der Kontrazeptive Schutz ist so dann nicht mehr im vollen Umfang gewährleistet. Man Rät zusätzliche Verhütungsmittel und Vorkehrungen anzuwenden. Es gilt die Sieben Tage Regel, man sagt die Pille ist erst wieder in 7 Tagen oder im nächsten Zyklus sicher.
Vergisst man die Pille einzunehmen, kann n man dies in der Regel bei Kombi Kontrazeptivan innerhalb 24 Stunden nachholen. Ab einer bestimmten Zeit wird es kritisch, denn ohne die Einnahme steigt die Konzentration des FSH, Follikel Stimulierendes Follikel  an und erreicht es eine Schwelle. Die Schwelle ist auch bekannt unter Point of no Return. Ist diese Schwelle überschritten wird es ein Eisprung geben. Die Eizelle hält bis zu einen Tag und Spermien bis zu drei Tagen.

 

weiteres folgt

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