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Mrz 09

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Schmerzmittel in der Selbstmedikation

Apotheke

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Schmerzmittel in der Selbstmedikation

Der Schmerz ist in allen Bevölkerungsschichten allgegenwärtig. Es ist eine Sinneswahrnehmung mit einem kompliziert Komplex von Weitreicheneden Mechanismen im menschlichen Körper. Dabei empfindet jeder Mensch den Schmerz in seiner Intensität unterschiedlich. Jeder reagiert mal stärker und mal weniger stark. Auch variiert die Lokalisation des Schmerzes. Und es gibt verscheiden Arten von Schmerzen, dazu gehören Akute, wie Zahnschmerzen oder auch chronische Schmerzen dazu. Doch auch bei den Kopfschmerzen gibt es unterscheide. Die ABDA, also der Bundesverbandverband der Deutschen Apotheker hat sehr hilfreiche Leitlinien zu diesem Thema veröffentlich. Diese Leitlinien sind relevant für Apotheker, Ärzte, aber auch Patienten. Nach den Leitlinien muss der Apotheker genau auf den individuellen Bedürfnissen seinen Patienten eingehen. Der Apotheker hinterfragt die Eigendiagnose oder den Wunsch nach Selbstmedikation. Hierbei kann der Apotheker herausfinden ob es ein Spannungskopfmerz ist oder eine Migräne. Denn für beide Kopfschmerzarten gibt es erneut Leitlinien und wird anders behandelt.

Migräne oder Spannungskopfschmerz

Bei einem Spannungskopfschmerz empfindet der Mensch einen dumpfen, nicht stechenden aber kontinuierlichen Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes. Diese Kopfschmerz-Art kann man manchmal mit dem leichtesten Schmerzmittel Paracetamol behandeln. Wenn dies nicht ausreicht versucht man es mit Acetylsalicylsäure, kurz ASS. ASS hat neben der schmerzstilenden Eigenschaft, auch entzündungshemmende, fiebersenkende und bi 100mg thrombozytenaggregationshemmende Eigenschaften. Neuere Studien über ASS in 100mg berichten auch eine gute Wirksamkeit gegen Krebs und ihre Metastasen. Die Studien wurden von britischen Wissenschaftlern durchgeführt. Auch zur Vorbeugung gegen Krebserkrannkungen würde ASS helfen. Sollten also alle älteren Menschen einmal täglich eine ASS einnehmen? Noch gibt es keine neuen Leitlinien und noch wird auch weitere Studienergebnisse gewartet. Nach diesem kleinen Exkurs wieder zurück zum Thema Schmerz. Bei den Migärne artigen Kopfschmerzen fühlt der betroffene eine Aura. Er sieht die Lichter verschwommen, meistens ist es ein stechender einseitiger Schmerz mit Übelkeit oder gar erbrechen. Hier Therapiert man sofort mit Ibuprofen, sollte die Wirkung ausbleiben greift man auf die Triptane zurück. Neben Kopfschmerzen gibt es natürlich auch Rückenschmerzen, Zahnschmerzen, durch eine Chemotherapie induzierte starke Schmerzen. Je nach Schmerzart und Intensität wir mit leichten Schmerzmittel wie Paracetamol oder starken Schmerzmittel wie Diclofenac oder gar Tramadol, Tilidin oder Morphin behandelt. Dazu später mehr. In jedem Fall sollte der Apotheker oder der Arzt hinzugezogen werden.  Für starke Schmerzmittel braucht man meistens ein Rezept

Quellen:

– Wikipedia

– Uni Bonn Referat

–  Pubmed

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