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Apr 14

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Schmerzmittel: Schmerz und Schmerzempfinden

20130628_125110kleinSchmerzmittel: Schmerz und Schmerzempfinden

Der Schmerz ist eine Sinneswahrnehmung mit einem kompliziert Komplex von verschiedenen Mechanismen und Botenstoffen im menschlichen Körper. Dabei empfindet jeder Mensch den Schmerz im Hinblick auf die Intensität, die Dauer und Lokalisation anders. Auch gibt es mittlerweile zig Arten von Schmerzen. Akute Schmerzen sind zum Beispiel Zahnschmerzen, chronische Schmerzen sind langanhaltende und meistwiederkehrende Schmerzen  dazu. Doch auch bei den Kopfschmerzen gibt es unterscheide. Der Bundesverbandverband der Deutschen Apotheker, kurz ABDA hat sehr hilfreiche Leitlinien zu diesem Thema veröffentlich. Nach diesen Leitlinien richten sich Apotheker und Ärzte. Doch auch hier muss der Apotheker genau auf den individuellen Bedürfnissen seinen Patienten eingehen. Der Apotheker hinterfragt alle möglichen Fragen, damit er eine Fehlbehandlung ausschließen kann. Der Apotheker kann zum Beispiel herausfinden ob es ein Spannungskopfmerz ist oder eine Migräne. Denn für beide Kopfschmerzarten gibt es erneut Leitlinien und mit anderen Behandlungsmöglichkeiten und Wegen.

Migräne oder Spannungskopfschmerz

Bei den Migräne-artigen Kopfschmerzen fühlt der betroffene oft eine Aura. Er sieht Lichter etwas verschwommen, meistens ist es ein stechender einseitiger Schmerz mit Begleitsymptomen wie Übelkeit oder gar erbrechen. Hier Therapiert man sofort mit Ibuprofen, sollte die Wirkung ausbleiben greift man auf die Triptane zurück. Doch bei den Triptanen gibt es eine Altersbeschränkung. Ältere Patienten, also Patienten 65 aufwärts sollten daher Triptane unbedingt meiden. Bei einem Spannungskopfschmerz empfindet der Mensch einen dumpfen, nicht stechenden aber kontinuierlichen Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes. Diese Kopfschmerz-Art kann man manchmal mit dem leichtesten Schmerzmittel Paracetamol behandeln. Wie auf dem folgenden Zeitungsartikel berichtet gibt es noch viel mehr Schmerzarten. Außer den Kopfschmerzen gibt es natürlich auch Rückenschmerzen, Zahnschmerzen oder durch eine Chemotherapie induzierte starke Schmerzen. Je nach Schmerzart und Intensität wird eine geeignete Therapie vorgeschlagen. Dazu später mehr. Auf den Fall kann der Arzt oder ihr Apotheker sie beraten. Für sehr stark wirksame Schmerzmittel, wie Metamizol oder gar Morphin braucht man meistens ein Rezept, bzw. ein BtM Rezept.

Quellen:

– Wikipedia

– Uni Bonn Referat

–  Pubmed

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