Altaeae fol. handförmige Nervatur unterseits weißlich; Sternhaare (ca.6 Zellen), behaarte Blattstiele; Schleim Nw
Betulae fol. Punktierung von Drüsenschuppen; Netznervatur; scharfer Blattrand unterseits hell; einzellige lange Deckhaare
Ca Kristalle im Mesophyll
Cynarae fol. Oberseite wenig behaart, Unterseite weißlich behaart; Peitschen und Tonnenhaare; zu viele Blattstiele = schlechte Qualität; Geschmack sehr bitter
Eucalypti fol. punktförmige Korkwarzen; große Ölbehälter im Mesophyll, äquifaziales Blatt; Blattnerv unten besonders stark
Farfara fol. oben polygonale Epidermiszellen; typ. Cuticularstreifung radiär um Stomata; typ. Peitschenhaare; 3-4 Reihen Palisaden; Schwammparenchym mit Aerenchym; Schleim NW +; Geschmacksprobe: keine Verfälschung schmeckt süß
Fraxini fol. oberseits dunkler, unten heller; Nervatur weiß, unten stark hervortretend; Fiedernervatur; bifaziales Blatt, hypostomatisch; 2-3 zellige Haare; eingesenkte schildförmige Drüsenhaare unterseits, Anzahl der Zellen zahlreich; Epidermis unterseits stark wellig-buchtig; unten zahlreiche ano. Stomata – mit deutlicher Streifung
Hamamelidis fol. untere Behaarung charakteristisch (Sternhaare auf den Nerven); Blattnerven unterseits hell; Seitennerven 4-6 Paar; Steinzellen mit verbreiterten Enden im Mesophyll; Blattnerven mit Kristallzellreihen; Gerbstoff NW +
Hedera fol. Hauptnervatur oberseits gut sichtbar, unten stark hervortretend; Epidermen dickwandig, mit dicker Cuticula, nur unten Stomata – fast rund und anomocytisch, Nerven mit Fasern und Kristalldrusenzellreihen; bifaziales Blatt; Mesophyll mit Oxalatdrusen und Schleimzellen
Malvae fol. hervortretende, handförmige Nervatur; Sternhaare; Schleimzellen im Mesophyll, Schleim Nw +; viele Oxalatdrusen im Mesophyll; anisoc. Stomata; Drüsenhaar
Mate fol. kräftige Cuticula oberseits eigenwillig gerunzelt; Oxalatdrusen; unterseits anomocytische Stomata
Melissae fol. helle Nervatur, unterseits hervortretend; Lamiaceenmerkmale: typ. Drüsenschuppen mit 8 Zellen; diacytische Stomata, Drüsenhaare; Borstenhaare oberseits; oberseits Eckzahnhaare; Geschmack zitronenartig
Menthae pip. Fol. Lamiaceenmerkmale: 4-kantiger Stengel; bifaziales Blatt mit diacytischen Stomata; zahlreiche, eingesenkte deutlich ausgeprägte Drüsenschuppen mit 8 Zellen; Gliederhaare teilweise mit gestreifter Cuticula; keine Oxalatkristalle
Oleae fol. Oberseite kräfitg grün, Unterseite silbrig; bifaziales Blatt mit 3 Lagen Palisadenparenchym, hypostomatisch; polygonale Epidermiszellen mit Cuticularstreifung, unterseits mit zahlreichen anomocytischen Stomata; Schildhaare
Orthosiphonis fol. Lamicacennmerkmale, diacytische Stomata unterseits; bifaziales Blatt mit 1-2 zelligen Kegelhaaren, bis 8zellige Gliederhaaren, Drüsenhaare; Lamiaceendrüsenschuppe mit 4 Drüsenzellen; Blatt bleibt beim Aufkochen sehr dunkel
Rosmarini fol. keine Blattstiele; Blatt stark nach unten umgerollt; Oberseite grün, Unterseite weißlich-filzig, Lamiaceenmerkmale, Drüsenschuppen mit 8 Zellen, kleine Drüsenhaare nur unterseits; oben polygonale Epidermiszellen, bifaziales Blatt mit lockerem Schwammparenchym; Etagenhaare unterseits
Rubi fruticosi fol. gesägter Blattrand; unterseits helle Nervatur; unten an den Hauptnerven unterschiedl. Große Stacheln; bifaziales Blatt mit anomocytischen Stomata unten; 3 verschied. Haartypen Rosaceenhaare oben, braunköpfige Drüsenhaare unten und Büschelhaare unten; Oxalatkristalle zw. Palisadenzellen
Salviae off. fol. beidseitig filzig behaart; Nerven oben stark eigensenkt unten stark hervortretend – Querschnitt Schlangenlinie; obere Epidermis geradwandig, unten wellig buchtig; diacytische Stomata unterseits; Lamiacendrüsenschuppen mit 8 Zellen, beidseitig Peitschenhaare!!!; mehrlagiges Palisadenparenchym
Salvia trilobae fol. Stücke oft derber und kräftiger; weißfilzige Behaarung; Netzgrubigkeit sehr stark – Schlangenlinien; auf der Oberseite sind gerade Haare, unten Peitschenhaare!!! (unterschied zum echten Salbei)
Sennae fol. Fiederblättchen; Seitennerven zueinander parallel; äquifaziales Blatt; beidseitig schwache Behaarung; Schleimzellen in der Epidermis; paracytische Stomata (mit radial angeordneten Epidermiszellen) ; Ca.Kristalle als Drusen od. Einzelkristalle; Kniehaare; Bornträger +
Theae viridis fol. oft zu Knuddeln gedreht; Astrosklereiden im Mesophyll, bifaziales Blatt; Epidermis mit polygonalen Zellen, unten meist anisocytische Stomata
Urtica fol. unterseits mit hellen Nerven, Blattrand gesägt; einzelne Haare so erkennbar; bis 2mm lange Brennhaare auf Spreite und Stiel; zahlreiche einzellige Deckhaare; kleine Drüsenhaare unterseits in Nähe d. Nerven; bifaziales Blatt mit anomocytischen Stomata auf der Unterseite, warzig raue Cystolithen im Mesophyll
Uvae-ursi fol. ledrige Blätter; engmaschige Netznervatur beidseitig eingesenkt; bifaziales Blatt mit beiderseits dicker Cuticula; anomocytische Stomata unterseitsNerven mit Kristallzellreihen
Blüten:
Arnica flos Zungenblüten orange-gelb mit 6-15 Nerven und Pappus; Röhrenblüten oranggelb mit 5zipfeliger Krone; Fk mit Zwillingshaaren; Fk Wand dunkel gefärbt; Gliederhaare u. Asteraceendrüsenschuppen auf Kronröhren
Auranti amari flos bitter!; FK dunkel auf grünlich schwarzem Diskus; PK rundlich mit feiner Exine; Haare nur auf Kelchblättern; Kronblattepidermis mit Cuticularstreifung; Kronblattmesophyll mit großen rundlichen Ölbehältern
Calendulae flos Zunge an d. Spitze 3-zipfelig; kein Pappus; hakenförmige Früchte; typ. Kronröhrenhaare 2 Lagen Zellen nebeneinander, ineinander verzahnt – als Drüsen- oder Deckhaar; große Stomata (Kronblatt)
Chamomillae rom. flos Blütenstandsboden nie hohl!; sehr zahlreiche Zungenblüten darauf 4 parallele Nerven; kein Pappus; Hüllkelchblätter mit Gliederhaaren und langer Endzelle, Ast.drüsenhaar; FK unten mit Ring
Charthami flos Kronblattepidermis mit langgestreckten, wellig buchtigen Zellen; Kronblattzipfel mit charakteristischen Papillen (jede Zelle ausgespült); kein FK
Hibisci flos Kelch und Außenkelch sehr ähnlich, dicke Stücke, brüchig; einzellige ‚Deckhaare; anisocytische Stomata ( nicht auf Innenseite), Ca Ox im Mesophyll; dicke Epidermiszellen
Lavandulae flos lila Kelch stark behaart; nach aufweichen – 2teilige Oberlippe, 3teilige Unterlippe, 2 kurze und 2 längere Staubgefäße; 4teiliger Fk; intensive typische Behaarung – Geweihhaare (kelch und Kronaußenseite); Lamiaceendrüsenschuppe (8 Zellen); Knotenhaare an der Spitze der Kronröhreninnenseite (Haar mit Zwischenzelle)
Lupuli flos Deckblätter mit wenig Drüsenschuppen, Vorblätter mit vielen; Hauptnerven bei beiden fast parallel; Epidermiszellen wellig buchtig, kleine Deckhaare; Ca Ox. Im Mesophyll, sandkorngroße, gelbliche Drüsenschuppen; Drüsenhaar 1-2 z. mit meist 4z. Köpfchen
Malvae sylvestris flos Malvaceentypisch: 3 Außenkelch und 5 Kelchblätter, 3eckig stark filzig behaart; 5 Kronblätter (violett) FK aus 5 Fruchtblättern; typ. Haare – Kelchhaare, Sternhaare (Gewebepolster), mehrzellige Drüsenhaare; Kelchblätter mit zahlreichen Oxalatdrusen im Mesophyll; Schleimzellen im Mesophyll; Schleim NW +; große Pollen mit stacheliger Exine
Matricariae flos nur als Ganzdroge; gelbe Röhren, weiße Zungenblüten; Blütenstandsboden innen hohl!; keine Haare oder Spreublätter; kein Pappus; Kronröhre mit Ast.drüsenschuppen; „Steinzellring“
Rhoeados flos typische mohnkapselförmige Fruchtkapseln (nur 2%); feine LB mit Spiralgefäßen; viele Pollenkörner an Kronblättern
Sambuci flos FK 3fächerig; verwachsene Blumenkrone aus 5 Kronblättern, radförmig erweitert mit 5 Lappen, 5 Staubgefäße; anomocytische Stomata; Kronblattmesophyll mit Kristallsand; feine Cuticulastreifung; triporate PK
Tilliae flos viele Staubgefäße; Stomata anomocytisch , auf allen Blattarten nur unterseits; in allen Blättern: Schleimzellen im Mesophyll, Schleim NW+; Büschel und Deckhaare, Hochblatt keine Haare sonst falsch, nur kugelige Kapsel
Verbasci flos keine grünen Anteile; 5 Kronlappen, 5Staubgefäße; Kronepidermis polygonal u. geradwandig; Kronblatthaare – typ. Etagenhaare, Staubblatthaare – riesige Keulenhaare
Früchte:
Ammeos visnagae fructus Ganzdroge= Schnittdroge; typ. Apiaceenfrucht (Querschnitt – 1 Lb in den Rippen und 1 Exkretgang pro Tälchen), LB mit großen Interzellulargang; u-förmige Zellen vor Samenschale
Anisi fructus Doppelachäne; Karpophor ; Epidermis mit Haaren (gekrümmt) ; Endocarp ist eine Querzellschicht; Endosperm mit kl. Oxalatdrusen; Exkretgänge
Anisi stellati fructus Balgfrüchte; Exocarpzellen an der Außenseite stark verdickt mit stark gefalteter Cuticula, derb; Endokarp mit Stabzellen; Samenschale mit Stabzellen
Aurantii pericarpium besteht aus Exocarp und Flavedoschicht mit großen Ölbehältern; Exocarp mit eingetrockneten Ölbehältern; Exocarp dickwandig mit polygonalen, kleinen Zellen mit anomocytischen Stomata
Capsici fructus acer Zellen der äußeren Fruchtwand annähernd quadratisch; Mesokarp aus zartwandigen Zellen nur selten Kollenchym; „Rosenkranzzellen“; „Gekrösezellen“ zu finden in der Samenschale
Cardui mariae fructus glänzende Oberfläche – viele Oxalatkristalle; Exocarp palisadenartig; Mesocarp mehrlagig; Endocarp kollabiert mit zigarrenförmigen Oxalatkristallen; Samenschale stark geschichtete u. getüpfelte Wand (als hätte die Wand zwei Lagen); Ox.kristalle im Endosperm, keine Stärke
Carvi fructus Achäne; im Querschnitt 5eckig; 6 Exkretgänge; Endocarp aus Querzellen; keine Haare; Endosperm mit fettem Öl und Aleuron
Coriandri fructus Doppelachäne; Endosperm im Querschnitt halbmondförmig, Fugenfläche mit 2 Ölgängen; Endocarp aus 1 Lage stabförmiger, dünnwandiger, leiterförmiger Zellen
Crataegi fructus Scheinfrucht; Rosaceenhaare;äußere E.zellen vom Achsenbecher gerade und dickwandig; Oxalatdrusen im Achsenbecher; nur 1-2 Früchte sonst falsch
Foeniculi fructus Doppelachäne; im Querschnitt deutlich hervortretende helle Rippen – 3 auf dem Rücken, 2 dorsal; Rippenleitbündel umgeben von Fensterzellen;
Endocarp aus Paketzellen; Endosperm mit fettem Öl
Juniperi fructus Oberseite mit Mercedesstern; 3eckige, steinharte Samen; mehrlagige Samenschale aus isodiametrischen Steinzellen, stark getüpfelt, oft mit Oxalatkristall darin; Tonnenzellen mit gelbem Inhalt und Exkretbehälter, beides im F.fleisch
Myrtilli fructus Beere; färbt Speichel violett; Mesokarp mit Steinzellnestern; Exocarpzellen polygonal; Mesokarpzellen saftig oder kollabiert – getrocknete Früchte
Phaseoli fructus Exocarp aus polygonalen Zellen; anomocytische Stomata; weitlumige Haare, gewellte Cuticula strahlig auf die Haarbasis zulaufend
Rhamni cathartici fructus Steinfrüchte; 4 Steinkerne; Exokarpzellen mit dicken Innen und Außenwänden; isodiametrische Steinzellen; Bornträger + (Endocarp + NH3; mit FeCl3 braun – blaugrün)
Rosae pseudo fructus Achsenbecher aufgebrochen; äußere Epidermis polygonal; Mesophyllparenchym nach außen fest, nach innen locker mit orangefarbenen Chromatophoren sowie Oxalatdrusen; innere Epidermis reichlich mit steinzellartiger Tüpfelung; fructus: Rosaceenhaare Innenseite Achsenbecher; Mesokarp aus Steinzellen
Sennae fructus Hülsenbestandteile u. umgekehrt herzförmiger Samen; Exokarp: mit wenig Stomata (aniso., paracyt.) und Kniehaaren; Slerenchymkappe um LB Samenschale: Palisadenzellen mit stark verdickter Cuticula, Trägerzellen, Parenchym, 2.Schicht Trägerzellen
Samen
Curcubitae semen Ganzdroge = Schnittdroge; eiförmig; Testa aus 5 Schichten (Epidermis, Hypoderm, Sklerenchym, Hypoderm-analoge Schicht, Parenchym); Embryo mit hohem Ölgehalt
Foenugraeci semen Ganzdroge; Testaaufbau spezifisch: Cutikula mit leichten Höckern, palisadenförmige Epidermiszellen, sockelförmige Trägerzellen, Parenchym, Aleuronschicht, Endosperm
Lini semen Samenschale besteht aus: Schleimepidermis, Ringzellschicht, Längsfaserschicht, Querzellschicht, Pigmentzellen (rot-braun); wenig Endosperm; gelbliche stark ölhaltige Kotyledonen
Plantaginis ovatae semen typ. Schiffchenform – eine konvexe, eine konkave Seite, konvexe Seite mit Embryo; lange, schmale Schleimzellen der Epidermis; Pigmentzellschicht mit beige-rötlichen Zellinhalt; Endospermzellen gelblich; Stärke Nw +, Schleim Nw deutlich positiv
Psyllii semen Form wie Rugby Ball; Anheftungsstelle heller Fleck; Schleim Nw +; lange, polygonale Epidermiszellen; Stärke Nw – ; Pigmentzellschicht als innerste Schicht der Testa
Herba:
Absinthi herba bitter; alle Teile (außer dicke Stengelteile) weißlich-filzig behaart; gelbe Blüten; Zungenblüten keine Zunge; Blütenstandsboden mit Spreuhaaren (wenn nicht falsch); T Haare; A.Drüsenschuppen auf Blättern und Blüten
Agrimoniae herba charakt. Früchte; Oberseite Blätter dunkler grün; Rosaceenblüte mit deutlichem Achsenbecher; Rosaceenhaare; kl. Drüsenhaare; Blattmesophyll mit Ca.Oxalat; anomocyt. Stomata meist unten, wellige E.zellen
Alchemilla herba Blatteile oft in Paketen; Blätter nierenförmig gelappt (5-9); Blattspreite nie um Stielansatz geschlossen; anomocytische Stomata; typ. Rosaceenhaare; E.zellen perlschn.-wellig; viele Ox.kristalle
Anserina herba Blattspreite grün, unterseits deutlich behaart; Blüten mit Kelch und Außenkelch behaart; einzellige Rosaceenhaare; anomocytische Stomata; Gerbst. NW +
Cannabis herba bifaziales Blatt; oben dickwandige Haare, tropfenförmig, tief im Palisadenparenchym; unten Haare länger und schmaler – beide enthalten Zystolithen; ölhaltige Drüsenschuppen; obere Epidermis polygonal, wenig weillig buchtig; unten wellig-buchtig; nur unten anomocytische Stomata
Capsellae bursae pastoris herba herzförmige Schötchen (2 hutförmige Fruchtblätter); kl. verbrannte Samen; Spieß und Sternhaare die aus einer Zelle bestehen; Geschmack: scharf/bitter
Centaurii herba pinkfarbene Blütenspitzen; aufgeplatzte Staubgefäße drehen sich spiralartig; schmeckt stark bitter; bifaziales Blatt mit 1 Oxalatkristall; wellig-buchtige Epidermis (oben unten), anomo oder anisocyt. Stomata, triporate PK
Chelidoni herba bitter/scharf; alle Teile enthalten gegliederte Milchröhren (i.d.N. d. LB); kleine, braune Samen mit Anhängsel; gelbe Blüte; Blattoberseite isodiametrische Zellen, unten wellig-buchtig mit anomocyt. Stomata (kreisrund); Haare bis 2mm lang, aus großlumigen, tonnenähnlichen Zellen
Cnici benedicti herba brüchige Blätter; helle Netznervatur; Spinnwebhaare auszahlreichen Tonnenzellen; Haare mit mehrzelligem Stiel u. langer gewundener Endzelle, anisocyt. Stomata, Pappusborste
Crataegi folium cum flore typ. Rosaceenhaare; große, anomocyt. Stomata auf Blattunterseite zahlreich; Cuticularstreifung; Ca.Oxdrüsen im Kronblattmesophyll; dreieckige PK
Ephedra herba polygonale Epidermis mit dicker Cuticula; Spaltöffnungen in Längsreihen; Lb als Ring ausgebildet
Equiseti herba nur grüne Sprossteile; Stomata mit Versteifungsrippen; an Zellquerwänden Epidermiszellen mit Doppelhöckern; Kieselsäure- knirscht beim Kauen
Fagopyri herba amphistomatisches Blatt, unten wellig-buchtig, oben gerade Wände und Cuticularstreifung; aniso und anomocyt. Stomata; Drüsenhaare mit 8 kreisförmig angeordneten Drüsenzelle auf oft einzelligem Stiel; Ca.Oxdrusen im Mesophyll, große Pollenkörner, walzenförmig
Filipendulae ulmariae herba Blüten gelblich-weißlich, halbherz-förmige, gedrehte Früchtchen; Kelchblätter mit kleinen, dickwandigen Haaren; Oxalatdrusen in jedem Mesophyll; Rosaceenhaare
Furmariae herba kugelige Kapseln ohne Spitze sind entscheidend; 4 Kronblätter rosa; bifaziales Blatt, Oberseite mit polygonalen Zellen, unten wellig-buchtig; breite und kurze anomocyt. Stomata (unten); Pollen hexaporat mit glatter Exine (kappenartig)
Hyperici herba Stängel haben 2 Längsleisten und sind unbehaart (sonst falsch); dunkle Öldrusen am Rand (Hypericin), helle Ölbehälter im Mesophyll; 5 Kronblätter schiefeiförmig; große, anisocyt. Stomata nur unten (unten Epidermisz. schwach wellig-buchtig); Hypericinbehälter lassen beim Aufkochen rote Farbe auslaufen, rundlich-dreieckige PK
Leonuri cardiacae herba bifaziales Blatt; Blütenkelche mit 5 Zipfeln; diacyt. Stomata, besonders auf Blattunterseite; kl. Drüsenhaare mit 4zelligem runden Köpfchen; Lamiaceendrüsenschuppen mit 8-16 Zellen; lange Gliederhaare; Schlauchhaare an den Kronblättern
Lythri herba pinkfarbene Blüte; Blatt hypostomatisch, untere Epidermis kleinzellig, polygonal; dickwandige, feinpunktierte Haare am Stängel, Blattunterseite und Kelch; Mesophyll mit zahlreichen Oxalatdrusen; triporate PK mit 6 Leisten
Marrubi herba weißfilzige Behaarung; derbe Kelchröhre, gerippt, weißfilzig, mit 5 langen und 5 kurzen langen Zähnen; amphistomatisches Blatt; wellig-buchtige Epidermis; rundliche, diacyt. Stomata; typische Sternhaare mit 8-20 Strahlen – ein Glied ist verlängert; typisch: bei mehrzelligen Deckhaaren deutliche Verdickungen an den Querwänden
Meliloti herba kleine, gelbe Fabaceenblüten; längliche Hülse, die im Kelch bleibt; amphistomatisches Blatt, wellig-buchtige Epidermis; anisocyt./anomocyt. Kleine, sehr runde Stomata; gestielte Pistolenhaare, Drüsenhaare mit eiförmigem Köpfchen (4 Zellen); walzenförmige PK
Millefolii herba äquifaziales Blatt; typ. Asteraceendrüsenschuppen; große, ovale anomocyt. Stomata in wellig-buchtiger Epidermis mit Cuticularstreifung; mehrzellige Gliederhaare (lange, gewundene Endzelle); „Steinzellring“, triporate PK
Passiflorae herba typische Ranken; Blütenbau charakteristisch; Ox. Kristallzellreihen entlang der Blattnerven; Gliederhaare mit 1-5 Zellen, letzte Zelle hakenförmig umgebogen; Haare selten auf Blattoberseite; Stomata ebenfalls (unten anomo/anisocyt.); wellige E.Zellen
Origani herba diacytische, kleine Stomata; wellig-buchtige Epidermiszellen, entweder verholzt oder mit knotigen Wänden; kräftige Behaarung; mehrzellige Gliederhaare mit Ox.Prismen od. Nädelchen; Drüsenschuppen mit 8-16 Zellen; kleine Drüsenhaare eventuell auf lang-gestreckter Sockelzelle; hexacolpate PK
Polygoni avicularis herba viel Sprossanteil; stängelumfassende Ochrea; äquifaziales, amphistomatisches Blatt mit ansiocyt. Stomata; Gbst. NW +; große Oxalatdrusen im Mesophyll; tricolpate PK
Plantaginis lanceolatae herba Hauptnerven fast parallel; äqifaziales Blatt (oben 3-4 Reihen, unten 1-2); Epidermiszellen wellig-buchtig; beidseitig Stomata (diacytisch od. anomocyt.);charakt. Gelenkhaare auf Nerven d. Blattunterseite, Blattstiel, Stängel und Blütenteilen; Gelenk: ein Zellende abgerundet, das andere als Kappe
Pulmonariae herba Borstenhaare (1-5) Zellen; basale Zelle sehr breit und tief in die Epidermis eingelassen, oft mit Cystolithen; Epidermiszellen mit welligen Wänden, unten anisocyt. Stomata; Pollen pentacolpat
Serpylli herba rosarote Krone; Eckzahnhaare am Blattrand; Gliederhaare (2-8); am Blattgrund; Zellquerwände mit Oxalatnadelansammlung; keulige Haare in der Kronröhre; Lamiaceendrüsenschuppen mit 12 Zellen; kleine Drüsenhaare; diacytische Stomata; wellig-b. E.zellen, perlschnurartig
Solidaginis herba Haare des Fk sind Zwillingshaare; Gliederhaare mit 5-6 Zellen; bifaziales Blatt, teilweise mit Exkretbehältern; triporate Pk, kugelig mit stacheliger Exine; Pappusborste
Thymi herba violette Blüte; Blattrand stark umgerollt; Blattepidermiszellen mit knotigen Verdickungen; diacyt. Stomata; Drüsenschuppen mit 12 Zellen (tief eingesenkt); Eckzahnhaare; mehrzellige Gliederhaare; Kniehaare; Pollen hexacolpat
Verbenae herba amphistomatisches Blatt mit wellig-buchtiger Epidermis oben, unten polygonale Epidermis; aniso – anomocytische Stomata; typische Behaarung: Borstenhaare; charakt. Ring bei kleinen Haaren von höckerförmigen Epidermiszellen an der Basis; Drüsenschuppen (4-8); Zwiebelturmhaare (vielzelliges Drüsenköpfchen)
Violae tricoloris herba fast glockenförmige Kapseln; geöffn. Frucht zeigt 3 kahn/schiffchenförmige Klappen; amphistomatisches, bifaziales Blatt, anisocyt. Stomata, einzelne Schleimzellen i.d. Epidermis; wellig-buchtige Epidermis; Oxalatdrusen im Mesophyll, Kegelhaar mit Cuticularstreifung
Visci herba fast parallele Nervatur; Blattmesophyll nicht gegliedert; polygonale Epidermiszellen mit getüpfelten Wänden; eingesenkte Stomata mit 2 zum Spalt parallel verlaufenden Nebenzellen; dunkle, fast schwarze Oxalatdrusen; Stärke Nw +
Cortex:
Cinchonae cortex intensiv rote Rindenstücke, braungraues Abschlussgewebe; rote Parenchymzellen; Markstrahlen wenige Zellen breit, nicht verbreiternd; knorrige Fasern einzeln in sek. Rinde, in prim. Fehlend; rote Ideoblasten zur primären Rinde; Stärke Nw +; Gerbst. Nw+
Cinnamomi cortex Abschlussgewebe fehlt; äußere Schicht Steinzellring; Sekundäre Rinde an sich durchziehenden bis 2 Zellen breiten MkSt.; Steinzellen sehr dickwandig; Öl und Schleimzellen in sek. Rinde; Parenchymzellen mit feinen Oxalatnädelchen; Stärke Nw+; Gerbst. Nw +
Frangulae cortex weißl. Lentizellen; MkStr. aus 1-3 Zellen; Oxalatdrusen im Parenchym häufig (nicht vorhanden – Verfälschung); Bastfasern umgeben von Einzelkristallzellreihen (sek. Rinde); Gerbst. Nw+; Bornträger Nw +++
Quercus cortex rötliche Korkzellen; Steinzell- und Bastfasergruppen als Grenze zw. prim. und sek. Rinde; in der sek. Rinde Einzelkristallzellreihen (darüber Bastfasern); in der gesamt. Rinde Steinzellnester; Gerbst. Nw ++ – FeCl3 blau-schwarz
Rhamni purshianae cortex Steinzellnester prim. Rinde und äußere Bereiche sek. Rinde; sek. Rinde mit 1-5 Zellreihen breiten MkStr.; Bastfasern mit Einzellkristallzellreihen; Gerbst. Nw +; Bornträger + aber nicht intensiv
Salicis cortex stark bitter; unter d. Epidermis Korkzellen; Markstrahlen 1zellig; prim. Rinde mit Kristalldrusen; Gerbst. Nw +; H2So4 80 – rot
Radices:
Althaeae radix dunkler Kambiumring; große Gefäße mit netz- oder leiterförmiger Wandauflagerung; Ca.Oxdrusen in einigen Parenchymzellen; große Schleimzellen (Holz und Rinde); MkStr. 1-3 Zellen breit; Parenchym mit Stärkekörner; Stärke Nw +; Schleim Nw +
Angelicae radix weißliche Rinde m. roten Pkt; dunklere Kambiumzone; Exkretbehälter (rote Pkt) im Querschnitt erkennbar; Parenchymzellen polygonal; Stärkekörner – Jod-Jod Kali; unverholztes Festigungsgewebe; MkSt. Trichterförmig
Gentianae radix stark bitter; etwa ein drittel des Radius ist Rinde, getrennt durch dunklen Kambiumring vom strahligem Holzkörper; Parenchymzellen gestreckt mit kl. Öltröpfchen und Ca.ox in Nädelchen u. Prismen; kein Festigungsgewebe – viel Parenchym
Harpagophyti radix stark bitter; strahliger Aufbau mit dunklem Kambiumring; kurze, gekrümmte Gefäße; Parenchym mit roten Pkt (Inklusen)– mit FeCl3 dunkelbraun; Phloro. HCL grün; Stärke muss fehlen!
Levistici radix bräunl. Kork als Abschlussgewebe; Exkretbehälter (rotbraune Pkt); Parenchymzellen isodiametrsich m. winzigen Stärkekörnern; Nw +; apiaceentyp. kein sklerenchym. Gewebe; Gefäße netzförmig verdickt; „fusiformes“ Parenchym; MkSt. 1-3 Zellen
Liquiritiae radix sehr süß; Abschlussgewebe Kork (dunkelbraun); isodiametrische Parenchymzellen; im sek. Gewebe (Holz u. Rinde) Faserbündel mit Einzelkristallzellreihen; große, gelbwandige Gefäße umgeben von Tracheiden o. Hoftüpfeln; Stärke Nw +
Ononidis radix exzentrischer Bau d. Wurzel; Abschlussgewebe Kork (jung) Borke bei älteren; MkSt. trichterförmig; Bast- und Holzfasern umgeben von Kristallzellreihen; Parenchymzellen immer mit Stärke; Stärke Nw +
Primulae radix Bitter, stark kratzend; polyarches Lb; Parenchym mit verdickter, getüpfelter Wand mit Stärkekörner Nw +; Parenchym mit Oxalatdrusen
Ratanhiae radix deutliches, sek. Dickenwachstum; intensiv rot gefärbtes Rindenparenchym; dunkle MkSt. 1 Zellreihe in der Mitte, mehrere in Kambiumnähe; Rindenparenchym mit Einzellkristallzellreihen; Stärke Nw + (in Glyzerin)
Rhei radix färbt Speichel gelb; knirscht beim Kauen; Marmorlinien sind Markstrahlzellen mit braunem Inhalt, Bornträger + ; Steinzellen u. Sklerenchymfasern fehlen; riesige Oxalatdrusen; Parenchym mit Stärkekörnern Nw +; Gerbst. Nw +
Taraxaci radix cum herba Rinde mit zahlreichen konzentrische Kreise (quergetroffene Milchsaftschläuche); Milchsaftschläuche; Stärke Nw +; bifaziales Blatt mit Tonnenhaaren; Borstenhaare an Blatt und Stengel; es dürfen keine gelben Blütenköpfe vorhanden sein
Urticae radix aus Wurzeln u. Rhizomen; strahlige Mkst., Kork aus 3-4 Reihen, Leitgefäße
Valerianae radix Wurzeln im prim. Zustand gleichmäßig konzentrisch, Abschlussgewebe noch Rhizodermis, 1-2 Lagen Hypoderm, verkorkt mit Öltropfen; Zentralzylinder von Endodermis umgeben, tetraches od. polyarches Lb
Rhizom: Abschlussgewebe meist Periderm, dann Rindenparenchym
Parenchym generell stärkeführend – Nw +
Rhizoma:
Curcumae longae rhizoma kräftig gelbe Farbe (sonst falsch); Stärke ist verkleistert, Nw +; Parenchymzellen rund mit Interzellularen; Lb mit Netz-und Treppengefäße; Kork in Etagen
Curcumae xanthorrhizizae rhizoma Stücke ohne Rinde, Endodermis und Kork; Abschlussgewebe: wenige Lagen Etagenkork; Parenchymzellen voll mit Stärkekörner! nur Körner!
Graminis rhizoma Abschlussgewebe ist eine Epidermis, längs gestreckte Langzellen mit gewellten Wänden, dazw. Zwei Kurzzellen; Endodermis mit u-förmigen Wandauflagerungen (sonst Verfälschung); es darf keine Stärke vorhanden sein!
Tormentillae rhizoma rote Parenchymzellen (Gerbstoff), ebenfalls enthalten an den Enden sind Calciumoxalatdrusen; Holzteil m. Faserbändern als geschlossener Ring…Gefäße sind anzutreffen; Stärke Nw +; Gerbst. Nw+ mit FeCl3 – grün-schwarz
Rusci rhizoma Leptozentrisches Lb in d. Nähe d. Endodermis; Rindenparenchym mit knotig-getüpfelter Wand; u-förmig verdickte Endodermis; Calciumox.raphiden
Zingiberis rhizoma scharf!; kollaterale LB mit Treppen und Netgefäßen;, daran schmale Harzzellen; Parenchym mit einzelnen Öl (gelb) und Harzzellen (braun); große, flache, sackförmige mit exentrischen Bildungszentren Stärkekörner; Stärke Nw +; Droge darf nicht gekalgt sein
Fucus flache, dunkelbraune Thallusstk; Thallusriemen ohne Mittelrippe; eingelassene Schwimmblasen rund oder länglich-sichelförmigean schmal-rundlichen Riemen
Lichen islandicus wird in Wasser schleimig; Schleim Nw +; „Pseudoparenchym“
Allii sativi bulbus scharf/würzig; Hypoderm ovale, dickwandige Zellen mit auffälligem Calciumoxalat-Monolith; „Horngewebe“ bestehend aus: Parenchymzellen („leer“ u. langgestreckt), kastenförmige Zellen oft mit Ox.Kristallen, Fasern mit Tüpfelkanälen; feine Lb mit Spiral/Ringgefäßen