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Ein kleiner Ausschnitt:

Thema: Onkologische Studien: Bevacizumab

Bevacizumab (Avastin) ist ein humanisierter monoklonaler rekombinanter Antikörper. [...]

Die „United States National Library of Medicine“ betreibt mit ihrer Webseite ClinicalTrials.gov, die größte Informationsdatenbank für Klinische Studien, die zurzeit weltweit geplant bzw. noch nicht abgeschlossen sind. Dieser Seite konnten wir entnehmen, dass derzeit insgesamt 54 Studien zum Thema Bevazicumab und Glioblastoma multiforme in Arbeit sind [5,6] - zwei von ihnen sind bereits Phase- III-Studien mit 920 bzw. 720 Patienten rund um die Welt. Dabei geht es um die Frage, ob bei Glioblastoma multiforme, zusätzlich zu Temozolomid und Strahlentherapien, auch Bevaciumab eingesetzt werden sollte oder nicht. Die Studien werden voraussichtlich bis 2011 bzw. 2014 andauern.

Thema PDE-5-Hemmer: Sdenafil, Viagra Tadalafil und Vardenafil

Phosphodiesterase-5-Hemmer als Indikation für Pulmonale Hypertonie und erektile Dysfunktion. Das Enzym PDE-5 welches für den Abbau von cGMP zuständig ist wird gehemmt. Dadurch ist mehr cGMP zur Verfügung was für eine Vasodilatation sorgt.
Wirkstoffe und Handelsnamen: Sidenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra).

Thema Qualitätsicherung und Validierung: Good Manufacturing Practice (GMP) „Gute Herstellungspraktik“

Die im Jahre 1962 von der FDA eingeführte GMP (Good Manufacturing Practice, „Gute Herstellungspraktik“) gibt Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsprozesse in der Produktion von Arzneimitteln, Tierarnzeimitteln, Wirkstoffen und Medizinprodukten vor. Es gibt viele GMP-Regeln mit weiterführenden und ergänzenden Leitlinien: cGMP (current USA), CGMP (Community EU), WHO-GMP, PIC-GMP

Thema Dareichungsform: 1. Parenteralia - Definition und Einleitung

Parenteralia (par enteron = Umgehung des Magen-Darm-Traktes; bzw. am Darm vorbei).

Damit sind gemeint Dareichungsformen von Medikamenten die den Magen-Darm-Track und damit dem der Verstoffwechselung in der Leber ( First-Pass-Effekt; Enterohepatischer Kreislauf) umgehen. Parenteralia sind sterile Zubereitungen die durch Injektion (1-20ml) bzw. Infusion ( >50ml) in den Körper appliziert werden. Diese werden gewöhnlich i.v. seltener s.c. verabreicht. Durch eine i.v. Injektion gelangt der Wirkstoff direkt ins Blut und wird sher schnell im Körper verteilt.

1.1 Physiologie des Blutes

Blut hat im Normalfall einen osmotischen Druck von 290mosmol/l und einen pH-Wert von 7,4. Dieser
Wert darf nur geringfügig abweichen (7,36-7,44), da bei zu hohen oder zu niedrigen pH-Werten Organe
geschädigt werden können. Um den Erhalt des pH-Wertes im Blut sorgen physiologische
Puffersysteme.

physiologische Puffersysteme des Blutes:

• Kohlensäure / Hydrogencarbonat
• amphotere Plasmaproteine
• primäres / sekundäres Phosphat
• Hämoglobin / Oxyhämoglobin (= am wirksamsten)

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von erol am: Donnerstag 07 Januar 2010 - 19:24:20e-Mail an Druckerfreundlich PDF dieses Newseintrags erstellen
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