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Jun 13

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Nervensystem Sympathikus und Parasympathikus

1. Nervensystem

Somatisch quergestr. Muskulatur; Umweltwahrnehmung Oberflächen- und Tiefensensibilitat

Vegetativ (autonom) Nicht Innenwelt gegliedert in Sympathikus und Parasympathikus

Parasympathikus
Ruhe, Essen 1. Neuron (ACh) länger 2. Neuron (ACh) kürzer Nahe am/im Erfolgsrorgan
Sympathikus
Jagd, Streß Beide Neuronen gleich groß  1. ACh 2. Adrenalin Rezeptor (Noradrenalin nur Lokal) Nähe des Rückenmark

Nervus Vagus wichtiger Nerv bei Parasympathikus

Rezeptoren und ihre Liganden
ACh Rezeptor Rezeptortyp Agonist Antagonist
Motor. Endplatte Ionenkanalrez. Nikotin d-Tubocurarin
Veget. Ganglien Ionenkanalrepz Nikotin Ganglienblocker (Trimetaphan, Hexamethonium)
Parasymp. Innerviertes Organ G-Protein gekoppelter Repzeptor M- Rezeptor Muskarin Atropin

Muskarin-Rezeptor 7 Domäne
PCR- Familie = Superfamilie G-Protein Ablauf:

Ablauf der Signaltransduktion (=Reizleitung vom Rezeptor über nachgeschaltetes Effektorprotein

1. Bindung Ligand (ACh) an Rezeptor  Interaktion des i3-Loops des G-gekoppelten Rez. mit benachbartem G-Protein.
2. Austausch von GDP gegen GTP  α-Einheit löst sich ab
3. α-Einheit wandert zum benachbarten Effektorprotein und aktiviert diesen  Öffnung des Kanals

Fünf verschiedene Subtypen des muscarinischen Acetylcholinrezeptors
M1: Neuronal
M2: Kardial – Herzschrittmacherzellen
M3: glatte Muskelzelle – Tonus
M4: ZNS
M5: wenig bekannt

Parasympathikus Wikrungen

Bronchien Verengung, Sekretion steigt
Auge Nahakommodation
Speichel Vie,l dickflüssig
GI-Trakt Sekretion und Peristaltik steigt, Spinctertonus ab
Blase Wandspannung steigt, Spinctertonus ab
Herz Neg. Dromotrop und Neg. Chrontrop, RR sinkt

Parasympathomimetika

ACh ist aufgrund schneller Inaktivierung durch Esterasen nicht als Arzneimittel anwendbar.

Direkte Parasympathomimetika

Direkte Parasympathomimetika = Agonisten an muscarinischen Acetylcholinrezeptoren

Carbachol
Stabiler gegenüber Esterasen Glaukombehandlung, aber auch Systemische Wirkung- postoperative Blasenatonie
Pilocarpin
Bessere Resorption als Carbachol Glaukombehandlung = erhöhter Augeninnendruck

Glaukomformen

Weitwinkelglaukom: Abfluss des Trabekelwekes runter. Häufigste Form des Grünen Stars Augeninnendruck steigt aufgrund stauendes Kammerwasser, da dieses nicht abfließen kann.

Enwinkelglaukom: Iris verlegt den Schlemmkanal

KI: Asthma Bronchiale da bei einem Asthmaanfall die Bronchien zusätzlich verengt
Und nicht Systemisch bei HI  zu starke Bradykardie

Indirekte Parasympathomimetika Hemmstoffen der Acetylcholinesterase.

Neostigminbromid Abkürzung Curare Wirkung, Post operative Darmatonie  Lokal: Glaukom
Physostigmin ZNS Gängig, Systemisch als Antidot bei atropinartigen Vergiftungen

Parasympatholytika

Atropinartige Substanzen: Antagonisten an muskarinischen ACh-Rezeptoren bewirken: Speichelproduktion, Magensafsek. Und Blasenmiktion runter, Herzfrequenz hoch
Anwendung: Prämedikation bei Narkose und Pupillenerweiterung

Tropiramid kurzfristige Puppilenerweiterung  Mydriasis
Ipratropium nicht ZNS-Gängig; zur Inhalation bei COPD ; bei Bradykardie oder AV-Block
NW: Obstipation, Mundtrockenheit

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