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Jun 13

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Therapeutische Äquivalenz und Bioverfügbarkeit

Bedeutet die Gleichwertigkeit von Arzneimitteln in Hinsicht auf ihre Therapeutische Wirkung der gleichen Indikation.

• Wirkstoffgleiche Arzneimitteln also Generika
• Arzneimittel mit unterschiedlichem

Pharmazeutisch Äquivalente Arzneimittel: Arzneimittel gleicher Arzneistoff in gleicher Chemischer Form ( Salz, Ester,Komplex)

Anforderungen:

– Pharmazeutische Qualität
– Therapeutische Anforderungen
o Wirksamkeit
o Unbedenklichkeit ( im Hinblick auf: Mutagenität, Kanzerigenotät, Reproduktionstoxisch)

Im Rahmen der Zulassung muss der Nachweis für ausreichende Wirksamkeit und Sicherheit für beanspruchte die Indikation erbracht werden. Das neue Arzneimittel muss mindestens Gleichwertig oder besser sein.

Therapeutisch alternative Arzneimittel haben unterschiedliche Arzneistoffe, üben jedoch ein gleichen Pharmakologischen Effekt aus. Beispiel: ASS und Iboprofen als Analgetikum

Therapeutische Äquivalenz bei Arzneistoffgleichen Präparaten ist nur dann zu erwarten wenn die Pharmazeutische Qualität vergleichbar ist. Beurteilung der Identität, Reinheit, Gehalt, Zerfallszeit, Freisetzung und Stabilität.

Darreichungsform bzw. Darreichungsweg

Bestimmung der Therapeutischen Äquivalenz durch Plasma Konzentration Zeit Verlauf der Wirksamen Substanz.

Darreichungsformen

Voraussetzung für Wirksamkeit -> ausreichend hohe Konzentration am Wirkort, der Biophase.

LADME Modell –> Freisetzung ist langsamster und Geschwindigkeitsbestimmender Schritt

In wenigen Fällen jedoch die Resorption. Dies ist der Fall bei Wirkstoffen mit ausgeprägtem Hydrophilen Eigenschaften oder mit kapazitätslimitierten Resorptionsvorgängen.

Wirkstoff muss in der Regel in gelöster Form vorliegen um resorbiert zu werden. Wirkstoffe aus wässrigen Lösungen werden schneller resorbiert als nach Applikation fester oder halbfester Darreichungsformen, da erst der Auflösungsvorgang vom Wirkstoff erfolgen muss.

Retard-Arzneiformen = absichtliche Freisetzungsvermögen und langanhaltende Wirkung.

Problem: zu langsame Freisetzung kann resorbierten Arzneistoff Konz. verringern und somit könnte Cmax unter Therapeutischer Beriech liegen.

Beschleunigung der Resorption durch Enhancer z.B.: Cyclodextrin oder Tenside

Compliance ist abhängig von der Darreichungsform.
Dosieraerosol kompliziert kleinere Compliance als p.O.

Darreichungsweg

Resorption: i.v p.o i.m

per Oral

Je größer die Oberfläche desto höher die Resorption
Vorteil von p.O Therapeutische Plasmakonzentration wird aufrecht erhalten als 1 mal i.v.I

.V schneller Wirkeintritt aber kurze Wirkdauer

Nachteil: Metabolisierung FPE
Per os ist mehrfache p.o Dosis damit gleiche Konz wie 1 i.v

Umgehung des First Pass Effekts
Parenteral
Sublingual
Bukkale
Nasale
Pulmonale

Bioverfügbarkeit
Geschwindikeit und Außmaß am dem ein AS am Wirkort zur Verfügung steht

Absolute: Vergleich Verfügbarkeit AS von p.oral zu i.v Applikation

Bestimmend für abs. B.

Eigenschaften AS
Eigenschaften von Arzneiform
Physiologische Bedingungen am Resorption

ABv = wleche Menge AS für extravasale Appl notwendig sind um die notwendige Arzneistoffkonzentration für Therapie erreichen zu können .Eine geringe Bv kann durch Gabe Höhere Dosis ausgeglichen werden. Problematisch bei Wirkstoffen mit geringer Therapeutischer breite

Relative B

Gleicher Applikationsort Beispiel: 2 gleiche oder vergleichbare Physikalische chemische Eigenschaften Wirkstoffe werden oral verabreicht. Der Unterschied liegt dabei an der Darreichungsform. Einmal die Best lösliche Form meistens als Lösung und Feste Form. Werte über 1 möglich, weil verbesserter Eigenschaften des AS, z.B.: Teilchengröße –> schnellere Resorption

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